Gerne möchte ich euch kurz meine Erfahrungen mit der Sportart Triathlon vorstellen. Letztes Jahr habe ich mir vorgenommen mich auf einen Triathlon vorzubereiten. Es war ein harter Weg, aber ich habe es wirklich geschafft meinen ersten Triathlon zu absolvieren. Ich war natürlich nicht unter den Top Athleten, konnte mich aber im guten Mittelfeld behaupten.
In der Regel finden Triathlons immer im Sommer statt. Ich denke, dass es dort die Temperaturen für die Sportler angenehmer sind. Gut, wenn es nicht gerade 40°C im Schatten sind. Allerdings kann man so auch in kalten Seen schwimmen (dennoch mit Neoprenanzug) ohne komplett zu erfrieren. Wobei ich im Winter auch ganz gerne aufs Kraftraining ausweiche.
Mittlerweile gibt es in Deutschland und Österreich sehr viele Sommer-Triathlons. Die großen Veranstaltungen sind sehr beliebt und dementsprechend auch schnell sind alle Startpositionen vergriffen. Startgelder liegen hier oft im Bereich von 100€. KLeine Veranstaltungen sind oft günstiger und familiärer. Meistens kann man hier für eine kleine Gebühr von 15-25€ starten.
Auch wenn es eine der größeren Veranstaltungen ist, war meine Teilnahme am Hamburger Triathlon wirklich spitze.

Das dieses sportliche Event aus drei Teilen besteht, wissen die meisten sicherlich. Die erste Disziplin ist das Schwimmen. Danach folgt das Radfahren und zum Schluss der Lauf.
Allerdings gibt es bei den unterschiedlichen Events auch immer verschiedene Distanzen. Als Königsklasse kann wohl der Ironman angesehen werden. Dieser Triathlon ist nur für die Profis geeignet und sollte unter keinen Umständen von Anfängern versucht werden.

Die Schwimmdistanz beträgt hier 3,9km. Für ganze 180km wird sich danach auf den Drahtesel geschwungen und dann wird nochmal ein ganzer Marathon (42km) dran gehängt. Schon allein der letzte Teil wird für viele Leute nicht machbar sein.

Beim Hamburger Triathlon gab es drei Distanzen. Je nach sportlicher Leistungsstufe konnte man hier wählen:
Die  erste Disziplin ist das Mixed Teams und besteht aus 4 x 250 m Schwimmen, 6,6 km Radfahren mit zum Abschluss 1,6 km Laufen.
Bei der Sprint Disziplin schwimmt man für 750m, fährt 20km Rad und läuft danach noch 5km. Bei dieser Disziplin habe ich übrigens teilgenommen und es ging wirklich gut.
Bei der Olympischen Distanz verdoppelt man diese Werte dann nochmal.
Zum Vergleich, müsste man die Werte nochmal mit 3 multiplizieren und man erhält etwa die Distanz eines Iron Mans.
Eine tolle Dokumentation des Ironman Hawaii 2016 kann man sich übrigens auf tri-mag ansehen. Für alle die es interessiert, wirklich beeindruckend.

Würde euch so ein heftiges Event reizen? Seid ihr überhaupt Ausdauersportler oder stemmt ihr lieber schweres Eisen?

Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare. Bis zum nächsten Beitrag.

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